Klimakompass

Mit dem Klimakompass die sechs ambitionierten Klimaziele für Niederösterreichs Gemeinden und Städte bis 2030 erreichen.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, und die Gemeinden und Städte spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Maßnahmen für einen nachhaltigen Klimaschutz.  Die Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ unterstützt mit einem breiten Beratungsangebot.   

Flächendeckende Planung zur Zielerreichung

In sechs wichtigen Themenfeldern – Photovoltaik, E-Mobilität, „Raus aus dem Öl“, Wärmeverbrauch, Straßenbeleuchtung, Klimaanpassung – wurden daher in Abstimmung mit dem Land NÖ  Zielwerte definiert, die es zu erreichen gilt. Aktuell werden nun flächendeckend Pläne erstellt, die den 573 Gemeinden und Städten Orientierung bieten und die Erfolge messbarer und sichtbarer machen.

Mit der Inbetriebnahme der neuen PV-Anlage beim Wasserwerk Mitte Dezember 2025 erfüllt die Stadtgemeinde Mank schon Ende 2025 die Klimaziele für 2030.

Mit knapp 700 kWp an installierter Photovoltaikleistung erfüllt die Stadtgemeinde nun alle 6 Teilbereiche der Pariser Klimaziele 2030. Alle Gemeindegebäude werden umweltfreundlich mit Biomasse-Nahwärme oder Pellets beheizt. Die Gebäude sind gut gedämmt und verbrauchen weniger als 50 kWh je Quadratmeter und Jahr. Eine kompakte Ortsentwicklung mit kurzen Wegen ist selbstverständlich. Die Straßenbeleuchtung ist komplett auf LED umgestellt, was zu einer Halbierung des Stromverbrauchs für die Beleuchtung geführt hat. Die Gemeinde-Pkws sind allesamt elektrisch, ob am Bauhof, beim e-Fahrtendienst oder beim e-Carsharing. In Mank sind doppelt so viele Radler unterwegs wie in vergleichbaren Gemeinden. Auch bei der Klimawandelanpassung waren die Manker schon von Beginn an dabei: man setzt auf natürliche Pflege der Grünflächen, den Ausbau der Rückhaltebecken oder Grüngürtel entlang der Güterwege. 

Klimakompass



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