„Vergissmeinnicht“ – Ein Zeichen der Erinnerung

Veröffentlichungsdatum01.04.2026Lesedauer1 MinuteKategorienStadtgemeinde Mank
Vergissmeinnicht-Aktion

Martin Leonhardsberger & Bettina Fahrafellner

Mit dem Projekt „Vergissmeinnicht“ wird in der Stadtgemeinde Mank ein Zeichen der Anteilnahme gegenüber Hinterbliebenen sichtbar.

Die Idee zu diesem Projekt entstand Ende des vergangenen Jahres im Rahmen einer offenen Trauerprojektgruppe, an der interessierte Manker Bürgerinnen und Bürger teilnehmen konnten. Aus diesem gemeinsamen Austausch heraus entwickelte sich der Wunsch, Trauer und Erinnerung sichtbarer in der Gemeinschaft zu verankern. Das Projekt „Vergissmeinnicht“ wurde von den Beteiligten befürwortet und in weiterer Folge im Sozialausschuss aufgegriffen und umgesetzt.

Im März 2026 wurde das Projekt erstmals umgesetzt: Manker Angehörigen von im Jahr 2025 verstorbenen Manker Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern wurde eine Karte mit einem Vergissmeinnicht überreicht – als stiller Gruß des Mitgefühls und als Ausdruck dafür, dass die Verstorbenen Teil der Gemeinschaft bleiben und nicht vergessen sind.

Die Verteilung der Blumen erfolgte durch den Sozialausschuss. 

Die Übergabe erfolgte an jene Person, die dem oder der Verstorbenen am nächsten stand. In der Regel ist dies die Ehepartnerin oder der Ehepartner. Ist diese Person nicht (mehr) vorhanden, wird das Vergissmeinnicht an den nächsten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen übergeben – beispielsweise ein Kind, ein Enkelkind oder eine andere nahestehende Bezugsperson. Dabei kam es zu sehr berührenden und wertvollen Gesprächen, danke dafür! 

Das Projekt möchte Raum schaffen für Erinnerung, Würde und Verbundenheit, auch über den Moment des Abschieds hinaus. Es macht sichtbar, dass Trauer ihren Platz in der Gemeinschaft hat und dass Menschen, die Mank geprägt haben, in ehrender Erinnerung bleiben.

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