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Portraittheater zum Weltfrauentag

Veröffentlichungsdatum13.03.2026Lesedauer2 MinutenKategorienStadtgemeinde Mank
Portraittheater zum Weltfrauentag

Andrea Brunner-Fohrafellner, Michaela Engl, Petra Irschik, Anita Zieher, Eva Mayer, Elisabeth Zuser, Bettina Fahrafellner, Maria Maier

Zum Weltfrauentag eine berührende Vorstellung des Lebens von Maria Emhart 

Das überparteiliche Komitee der Manker weltFrauen Petra Irschik, Elisabeth Zuser, Lena Heher, Maria Maier, Bettina Fahrafellner, Andrea Brunner-Fohrafellner und Michaela Engl haben sich zusammengefunden, um am Weltfrauentag den Aktionstag für Gleichberechtigung, Frauenrechte und gegen Diskriminierung ein starkes, gemeinsames Zeichen zu setzen. 

Zu Beginn begrüßten sie das Publikum aus Frauen, Männern und Jugendlichen mit ihren selbst verfassten Statements: 

  • Gleichberechtigung sei kein Zustand, sondern eine gemeinsame Aufgabe von Frauen UND Männern. Patriarchale Strukturen und Care-Arbeit wären in keiner Weise in einem Fürsorge-Gen angelegt. 
  • Emotionale Intelligenz und Stärke dürften sich nicht ausschließen, vielmehr sollten sich individuelle Talente und Fähigkeiten entwickeln können. 
  • Die Entscheidungsfreiheit, wer sich mehr um Sorgearbeit und Kinder kümmert sei wichtig.
  • Es brauche mehr Frauen in Führungspositionen, denn Kompetenz kenne kein Geschlecht.
  • Der Unterstützungsbedarf von Menschen mit Behinderung verhindere oft gesellschaftliche Teilhabe. Das Gefühl der Ungerechtigkeit nähre zudem autoritäre Machtstrukturen. 
  • Maria Emharts Leben stehe heute für Engagement und Verantwortung und wir könnten es als lebendigen Auftrag sehen.

Dann folgte das Portraittheater „Maria Emhart, Rädelsführerin im Kampf für die Demokratie“. Ihr engagiertes Leben und mutiges Handeln in der sehr schwierigen und entbehrungsreichen Zwischenkriegszeit wurde hervorragend und einfühlsam von der Schauspielerin Anita Zieher im historischen Kontext dargestellt. Die schwierigen Verhältnisse konnten fast schmerzlich nachempfunden werden. Von der Rädelsführerin zur Gemeinderätin in St. Pölten, von der Übersiedlung nach Bischofshofen zur Vizebürgermeisterin, von der Landtagsabgeordneten zur Nationalrätin zeigte die Frau den Einsatz für Menschen und die Demokratie. 

Im Anschluss an das Stück stand die Schauspielerin noch für Publikumsfragen zur Verfügung. Auch die Nichte Maria Emharts, die Mankerin Eva Mayer (geb. Emhart) erzählte ihre Erinnerungen die mutige Tante. 

Im heurigen Jahr jährt sich der Geburtstag von Maria Emhart zum 125 Mal. Eva Maier als Nichte und Anita Zieher als ihre Darstellerin bekamen einen Blumengruß überreicht.

Wir müssen alle vorsichtig sein, denn sonst verlieren wir das Kostbarste, was die Menschheit besitzt, nämlich die Demokratie.“  Maria Emhart


Statments

Publikumsgespräch

Anita Zieher mit Eva Mayer