
Foto: Stefan Daxböck, Harald Pichler und Wolfgang Ammerer
Stadtgemeinde Mank
Die Manker Wasserversorgung trotzt der aktuellen Hitzeperiode. Trotz gestiegenem Verbrauch kann die Versorgung sichergestellt werden.
Rund 350 Kubilkmeter Wasser werden durchschnittlich jeden Tag durch das 43 Kilometer lange Leitungsnetz zu den 697 Häusern und Betrieben transportiert. „An heißen Tagen gehen die Werte auf 450 bis 530 Kubikmeter hoch“ weiß Wasserwart Harald Pichler. Er kümmert sich mit Bauhofleiter Stefan Daxböck und den Gemeindearbeitern um den laufenden Betrieb an 365 Tagen im Jahr.
Versorgung gesichert – sorgsamer Umgang wichtig
Die 3 Brunnen beim Wasserwerk in Hörsdorf und der 800 Kubikmeter große Zwischenbehälter schaffen die Versorgung – der Füllstand in den Behältern ist in den letzten 30 Tagen konstant hoch geblieben. Unnötiger Wasserverbrauch sollte dennoch vermieden werden. „Gerade in Hitzeperioden wie dieser ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Trinkwasser notwendig“ ergänzt Infrastruktur-Stadtrat Wolfgang Ammerer. Auf das Befüllen von Schwimmbädern oder Teichen, das Rasensprengen oder das Waschen des Autos mit Trinkwasser soll auf jeden Fall verzichtet werden.
Umweltfreundliche Stromversorgung
Das Manker Wasser wird mittels Pumpen zu den Haushalten transportiert – den Strom dafür erzeugt eine 350 kW – Photovoltaikanlage, die in den kommenden Wochen mit einem 200 kW Batteriespeicher ergänzt wird. Im Oktober ist ein Tag der offenen Tür im Wasserwerk und der Kläranlage geplant, wo die aktuellen Investitionen vorgestellt werden.
Link zum Gemeinde TV-Bericht über die Wasserversorgung in Mank:
https://gemeindetv.at/mediathek/so_funktioniert_die_wasserversorgung_in_mank
Abbildung: die 350 kW Photovoltaik-Anlage bei Wasserwerk und Bauhof
